Professionelle Umsetzung von XRechnung und Peppol

Müssen auch Sie rechtskonforme elektronische Rechnungen an Bund, Länder und Kommunen verschicken und suchen Sie hierfür nach einem zuverlässigen Dienstleister, der Sie dabei unterstützt? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

In jedem Land gibt es eine so genannte „Peppol Aothority“. In Deutschland ist das die „Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT)“. Dort ist das EDICENTER registriert. Denn wir sind ein offizielles Peppol-Mitglied und seit 2021 ein certified Peppol Access Point.

Unsere Kunden können über uns ihre Dokumente wie Bestellungen, Rechnungen etc. nach Peppol-Standards mit den jeweiligen Behörden national, aber auch international, schnell und sicher austauschen.

Rufen Sie uns unter der Telefonnummer +49 (0)821-246590 an oder schreiben Sie uns an info@edicenter.de. Wir unterstützen Sie auf dem Weg zur sicheren und Peppol-konformen Dokumentenübertragung an alle Behörden und öffentlichen Auftraggeber in der EU!

Was Sie über XRechnung und Peppol wissen müssen

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist Peppol?
  2. Was ist eine XRechnung?
  3. Welche Unternehmen müssen XRechnungen versenden?
  4. Wie können XRechnungen versendet werden?

Was ist Peppol?

Peppol (Pan-European Public Procurement Online) ist ein ursprünglich europäisches und inzwischen internationales Konsortium. Es ermöglicht Unternehmen und Behörden den Austausch standardbasierter elektronischer Dokumente über das Peppol-Netzwerk.

Das Ziel ist also, dass jedes Unternehmen sämtliche Beschaffungsprozesse und Vergabeverfahren mit einer Verwaltung/Behörde (B2G – Business to Governmernt) sowohl national als auch international elektronisch abwickeln kann. Aber auch im B2B-Bereich beginnt sich Peppol immer mehr durchzusetzen, bislang vor allem in Skandinavien.

Die Übermittlung von Dokumenten erfolgt dabei über ein spezielles Netzwerk: das Peppol eDelivery Network. Für den Betrieb dieses Netzwerkes ist OpenPeppol, eine Non-Profit-Organisation aus Brüssel, verantwortlich.

Um die Dokumente miteinander austauschen zu können, benötigen sowohl Sender als auch Empfänger einen sogenannten Access Point (einen Anbieter wie z.B. das EDICENTER), um Zugriff auf das Peppol-Netzwerk zu bekommen. Diese Peppol Zugangspunkte verbinden beide Nutzer mit dem Netzwerk und tauschen elektronische Daten auf der Grundlage der Peppol-Spezifikation aus.

Wie funktioniert der Dokumentenversand über Peppol?

Der Sender verschickt das Dokument, z.B. eine Rechnung, an seinen gewählten Access Point. Mittels Peppol ID (eindeutige ID/Kennzeichnung des Teilnehmers) wird anschließend der Access Point des Empfängers erreicht, der seinerseits die Rechnung dem Endempfänger zur Verfügung stellt. Die Rechnungseingangsplattformen der Bundesbehörden, wie ZRE oder OZG-RE, sind also am Access Point des Empfängers (Behörden) angeschlossen und ermöglichen durch die Übermittlung der sogenannten „Leitweg-ID“ eine eindeutige Identifikation der Behörde und fehlerfreie Zuordnung der verschickten Dokumente, z.B. E-Rechnungen.

Das 4-corner Modell von Peppol

Das 4-corner Modell von Peppol

Was ist eine XRechnung?

Die XRechnung ist ein XML-basiertes Datenmodell. Der Standard wurde von Expertinnen und Experten aus Bund, Länder und Kommunen als deutsche Ausprägung einer EU-Norm „eInvoice“ entwickelt. Diese Norm soll die Rechnungstellung an die öffentliche Verwaltung europaweit vereinheitlichen. Die XRechnung kann über das Peppol-Netzwerk jeder Behörde, jedem öffentlichen Auftraggeber innerhalb (und zunehmend auch außerhalb) der EU zuverlässig und rechtssicher zugestellt werden.

Die Vorteile einer elektronischen Rechnung liegen auf der Hand:

  • Elektronische Rechnungen sparen Zeit, Platz und Geld.
  • Eine elektronische Rechnung ist schneller erstellt und verschickt als Papierrechnungen.
  • Die Rechnungen sind schneller beim Kunden und können daher früher bezahlt werden.
  • Die Archivierung spart Platz sowie Kosten.

Welche Unternehmen müssen XRechnungen versenden?

Alle Unternehmen, die Aufträge von der öffentlichen Hand erhalten.

Ab dem 27. November 2020 dürfen Unternehmen innerhalb der Europäischen Union ihre Rechnungen nur noch in zugelassenen „eInvoice“-Formaten stellen. Die Behörden sind verpflichtet, diese anzunehmen.

Die Umsetzung unterscheidet sich auf Länderebene (XRechnung ist der Name in Deutschland).

Wie können XRechnungen versendet werden?

Voraussetzung für jede Übertragung ist eine eindeutige Empfängerkennung, in Deutschland die sogenannte Leitweg-Identifikationsnummer. Diese Leitweg-ID ermöglicht die zuverlässige Adressierung an die jeweilige Behörde.

Zu den möglichen Übertragungskanälen gehören:

  • Webservice (Peppol)

Es besteht die Möglichkeit zum Rechnungsversand via Webservice und Übertragung über das Peppol-Netzwerk. Vorteile sind die Empfangsbestätigungen bzw. Fehlermeldungen.

Um XRechnungen über Peppol übermitteln zu können, benötigt man einen zertifizierten Zugangspunkt. Das EDICENTER ist ein offizielles Peppol-Mitglied und ein zertifizierter Peppol Access Point.

  • E-Mail:

Diese „Notlösung“ funktioniert nur innerhalb Deutschlands und nur übergangsweise, weil die Umsetzung von Peppol hierzulande der EU ein wenig „hinterherhinkte“.

  • Upload:

Eine Rechnung gemäß EU-Norm kann in Deutschland manuell ins Portal des Bundes hochgeladen werden. Voraussetzungen sind die Registrierung sowie Freischaltung. Das ist aufwändig und damit nur für Unternehmen sinnvoll, die nur sehr selten eine XRechnung versenden.

Rufen Sie uns einfach unter der Telefonnummer +49 (0)821 24659-0 an. Oder schreiben Sie uns an info@edicenter.de. Wir finden die passende Lösung für Ihr Unternehmen!

Peppol und XRechnung auf einen Blick