5 Schritte zur erfolgreichen Einführung des elektronischen Datenaustausches (EDI) in Ihrem Unternehmen.

Ihr Geschäftspartner hat Sie auf EDI angesprochen? Um nun Ihre Daten mit dem Geschäftspartner austauschen zu können, muss Ihr ERP- bzw. Warenwirtschaftssystem mithilfe der gewählten EDI-Lösung die Daten zum Partner schicken bzw. vom Partner empfangen können.

Je nach eingesetzter Lösung (Inhouse-System, SAP, Sage u.a.) werden die Daten aus Ihrem System allerdings nicht in einem standardisierten EDI-Format wie z.B. VDA, EDIFACT, Odette etc. exportiert, sondern müssen noch von einem Inhouse-Format in das partnerspezifische Datenformat umgewandelt werden, bevor sie weitergeschickt werden.

Eine EDI-Schnittstelle dient also dazu, Ihr ERP-System an das EDI Clearing Center (mit dem EDI-Konverter) anzubinden, die die Konvertierung und das reibungslose Übertragen der Daten zwischen den Geschäftspartnern ermöglicht.

Der Einsatz einer internen EDI-Software ist oft sehr kosten- und pflegeintensiv. Mit dem EDI-Outsourcing bekommen Sie dagegen eine kosteneffiziente EDI-Anbindung mit bereits einsatzbereiten EDI-Schnittstellen zu zahlreichen Geschäftspartnern. Lesen Sie mehr über die Vorteile für das EDI-Outsourcing.

Laut Umfrage der Bundesvereinigung Logistik arbeiten 81% der befragten Unternehmen aus der Logistikbranche kaum oder nur zum Teil digital (Quelle). Hier überwiegt immer noch die Kommunikation übers Telefon oder Fax. Die Digitalisierung ist allerdings gerade in der Logistik, wo die Güter schnell von A nach B bewegt werden müssen, ein absolutes Muss. Die wichtigsten Geschäftsprozesse müssen durch die neuen Informationstechnologien miteinander vernetzt und dezentral gesteuert werden, um konkurrenzfähig auf den Märkten zu bleiben.

Die Automatisierung durch den papierlosen Datenaustausch mithilfe von Electronic Data Interchange (EDI) beschleunigt die wichtigen Geschäftsprozesse in der Logistik und ermöglicht den optimalen Informationsfluss zwischen zahlreichen Geschäftspartnern. So werden die wichtigen Bewegnachrichten wie zum Beispiel Lieferavis, Transport- oder Sendungsstatus direkt und vollautomatisch an den Partner übermittelt. Alle Daten werden standardisiert bereitgestellt und übermittelt, ohne dass die Mitarbeiter manuell eingreifen müssen. Langfristig gesehen ermöglicht das dem Logistikunternehmen effizientere Lagerverwaltung, bessere Disposition, Zeitgewinn und Fehlervermeidung bei der Datenerfassung sowie schnellere Reaktion auf Kundenaufträge. Außerdem bringt die Automatisierung und der papierlose Datenaustausch in der Transportkette selbst mehr Transparenz und bessere Planbarkeit (z.B. beim Be- und Entladen).

Das Regelwerk für einen (internationalen) elektronischen Datenaustausch zwischen zwei und mehr Geschäftspartnern und verschiedensten Belegarten (z.B. Lieferschein, Bestellung oder Rechnung) bildet der am weitesten verbreitete EDI-Standard EDIFACT (EDI für Administration, Commerce and Transport). Da dieser Standard branchenübergreifend gilt, wurde mithilfe von Subsets versucht, die branchenspezifische Umsetzung zu unterstützen. Im Bereich Speditionen spricht man somit über EDIFOR (Electronic Data Interchange FORwarding). In seiner letzten Fassung umfasst der EDIFACT-Standard über 200 EDI-Nachrichtenarten. Die EDIFOR Nachrichten basieren auf EDIFACT Standards und werden auf die Anforderungen von Gütersendungen zugeschnitten. Klassische Beispiele sind:

DESADV (Lieferavis) wird vom Lieferanten verschickt und informiert über die bevorstehende Lieferung.
• IFTMIN (Transport-/Speditionsauftrag) wird von einem Lieferanten zum Logistikunternehmen als Transportauftrag übermittelt.
• IFCSUM ist eine Speditions- und Sammelladungsnachricht
• IFTSTA (Transportstatus) übermittelt die Informationen über den Status der Lieferung. Somit bestätigt z.B. der Spediteur dem Auftraggeber die Zustellung der beauftragten Lieferung.

Seit vielen Jahren ist das EDICENTER professioneller Anbieter von Logistik-Lösungen, vor allem auch rund um das Thema „elektronisches Lieferavis“, auch DESADV oder eDelivery genannt.

Ganz gleich, wie Ihr Geschäftspartner (EDI-Partner) das Ding nennt: Lieferavis, despatch advice oder advanced shipping notice (ASN) oder in welchem Format die Daten übertragen werden sollen: EDIFACT DESADV (D.96A, D.01B, …), VDA 4913, ANSI X.12 856 oder XML – wir beraten Sie und setzen das gemeinsam mit Ihnen um!

Das EDI-Outsourcing bezeichnet die Auslagerung von (kompletten) EDI-Prozessen an spezialisierte EDI-Dienstleister. Das primäre Ziel der Unternehmen ist dabei die Kostenreduktion für EDI sowie Beschleunigung der Arbeitsprozesse.

Sowohl bei großen Konzernen, als auch bei kleinen und mittleren Unternehmen ist der Austausch von Dokumenten (Lieferscheine, Rechnungen oder Bestellungen) in der Regel mit einem hohen zeitlichen und personellen Aufwand verbunden. Deswegen wird der Einsatz von EDI oft zur Voraussetzung für die Steigerung der Effizienz von Arbeitsprozessen. Eine interne EDI-Software ist allerdings oft zu teuer und zu pflegeintensiv. Das Personal muss geschult werden, die Software benötigt Updates und Weiterentwicklung, die Arbeitsprozesse – kontinuierlichen Support. Darum entscheiden sich immer mehr Unternehmen für das EDI-Outsourcing.

Hier sind die 5 Gründe für das EDI-Outsourcing mit dem EDICENTER:

  • Kostenreduktion: Keine Investitionen in Software/Hardware, Administration und Wartung notwendig. Mit unserem eigenen Rechenzentrum im Haus sowie geschulten EDI-Experten sind wir bestens aufgestellt und bieten Ihnen einen unkomplizierten Einstieg in die EDI-Welt.
  • Weltweites Netzwerk: Das EDICENTER ist Mitglied im EEDIN European EDI Network und bietet seinen Kunden ein optimales EDI-Datennetz weltweit. Anbindung weiterer EDI-Geschäftspartner ist problemlos möglich.
  • Schnelle Integration: Unsere Experten führen die EDI-Integration in Ihrem Unternehmen schnell und kosteneffizient durch. Sie liefern uns Ihre Daten, wir konvertieren diese in das gewünschte Format und kommunizieren mit Ihren Geschäftspartnern. So haben Sie mehr Zeit für Ihr Kerngeschäft!
  • Langjährige Erfahrung: Über 20 Jahre erfolgreich am Markt mit einer Vielzahl realisierter EDI-Projekte in verschiedenen Branchen.
  • Transparente & kalkulierbare EDI-Kosten: Mit unserer EDI-Flatrate ab 39€ im Monat.

Der deutsche Online-Handel wächst stetig weiter. Die Umsätze sind laut HDE Handelsverband Deutschland im vergangenen Jahr um 10% gestiegen (Quelle: HDE, 8.5.19).

Immer mehr Unternehmer entscheiden sich neben einem eigenen Onlineshop auch für die Listung auf anderen großen Verkaufsplattformen, wie Amazon, Otto, Real etc. Um dort eigene Produktdaten anzubieten, ist die Anbindung über EDI meist unabdingbar. Denn die Verwaltung über Papierbelege ist aufgrund von riesigen Produktdatenmengen kaum umsetzbar.

Das EDICENTER hat für seine Kunden EDI-Anbindungen zu vielen Marktplätzen bereits realisiert und bietet sogar für einige EDI-Geschäftspartner bestehende Schnittstellen ohne jegliche Mapping-Kosten an.

Über diesen Link gelangen Sie zur Übersicht unserer EDI-Partner. Ist Ihr Geschäftspartner nicht dabei? Das ist kein Problem, sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne und bieten Ihnen die bestmögliche Lösung an!

Irgendwie scheint es jetzt geklappt zu haben, dass die Wikipepia-Administratoren die Bedeutung („Relevanz„) von UNIDOC erkannt haben und die Veröffentlichung des entsprechenden Artikels erlauben, zumindest im deutschsprachigen Artikelnamensraum. Was den englischsprachigen Eintrag angeht, gibt es seit Wochen eine Löschungs-Diskussion.

In jedem Fall lernt man dabei viel darüber, wie Wikipedia funktioniert und tickt. Überraschend stellte sich heraus, dass in jeder Sprachversion gänzlich unterschiedliche Regeln gelten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zumindest nachdenkenswert:

https://www.heise.de/autos/artikel/Ifo-Institut-E-Autos-erhoehen-CO2-Ausstoss-4401639.html

Geht es in Wirklichkeit vielleicht vielmehr darum, dass wir bei uns saubere Luft haben wollen, während man versucht, die ganzen Umwelt-Probleme zu den Rohstoffquellen, also zu den Armen in der Dritten Welt, zu verschieben? Und wenn dann nebenbei noch ein gigantisches neues Geschäft mit den E-Autos winkt, Goldrausch sozusagen …

https://technik-einkauf.de/wp-content/uploads/sites/13/2017/05/lithium-karte-us-geological-survey.jpg

 

 

 

 

 

 

 

Na, das ist doch mal etwas echt Originelles:

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Aufgrund permanenter Nachfragen und Unklarheiten wollen wir heute nochmals auf unsere eigenen Artikel verweisen:

https://www.edicenter.de/produkte-und-services/edi-signatur/

https://www.edicenter.de/was-ist-edi-und-was-ist-edifact/einvoice-§§/

Fehler bei der Aufbewahrung eingegangener Rechnungen

Wichtig ist hierbei vor allem Eines: Wenn Sie jetzt Fehler bei der Aufbewahrung eingegangener Rechnungen machen (egal, ob bei PDF, EDI oder anderen elektronischen/digitalen Formen) und der Betriebsprüfer das in 5, 7 oder gar 10 Jahren feststellt, ist es zu spät. Sollte er Ihnen dann den Vorsteuerabzug für tausende von Belegen rückwirkend streitig machen, kann das einer extremen finanziellen Belastung führen.

Rechtsberatung

Leider dürfen in Deutschland noch immer keine Fachleute Rechtsberatung betreiben*, auch wenn sie auf ihrem Gebiet Spezialisten sind (wie wir). Lassen Sie sich beraten! Gehen Sie jetzt zu Ihrem Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und/oder Hausanwalt!

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*) Das Beratungverbot geht übrigens auf die NS-Zeit zurück. Die Nazis schlossen die jüdischen Kollegen aus der Rechtsanwaltskammer aus und verhinderten gleichzeitig mit dem Gesetz zur Verhütung von Mißbräuchen auf dem Gebiete der Rechtsberatung (vom 13. Dezember 1935), dass diese nach dem Rauswurf ihr Brot ersatzweise mit privater Beratung verdienen können. Die seit 18. Mai 2017 gültige Nachfolgeregelung heißt Rechtsdienstleistungsgesetz.