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21.11.2018 Wollen wir eine „deutsche NSA“?

Nun wissen wir spätestens seit Edward Snowden, dass gewisse Dienste den Anspruch einer totalen und lückenlosen Internetüberwachung erheben. Wir erinnern uns: Vor Snowden konnte man hierzulande das Akronym „NSA“ gerade mal buchstabieren, aber eigentlich kannten wir nur „CIA“ oder „FBI“ aus diversen Agententhrillern. Geahnt hatten wir schon, dass hier etwas schief läuft, aber überraschend war es dann doch, was technisch inzwischen möglich ist und auch real getan wird.

Während man früher noch dachte, es sei unmöglich, in exponentiell wachsenden Datenmengen noch sinnvolle Informationen zu finden, sehen die Dienste das ganz anders: „Wir suchen die Nadel. Aber dazu muss erst einmal ein Heuhaufen her.“ Und es wird gebaut und gebaut und gebaut …

Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell wir uns daran gewöhnt haben komplett überwacht zu werden (z.B. beim Veröffentlichen dieses Artikels). Jetzt baut der BND (Bundesnachrichtendienst, Auslandsgeheimdienst der BRD) seine Infrastruktur zum gleichen Zweck aus, und niemand schreit auf?!

Dieser kurze Text, den Sie gerade lesen, wurde nun vermutlich bereits in den gigantischen Rechenzentrum von NSA & Co. gespeichert. Und da Sie ihn lesen, stehen Sie nun auch in der Datenbank der Verdächtigen. In Zukunft werden solche Dinge wahrscheinlich schon abgegriffen, bevor sie geschrieben sind, nämlich direkt aus meinen und Ihren Gedanken, aber das ist ja technisch nicht möglich …



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